Seite 111

Typus
Verschleierung
Quelle
Nowak 1978
Dissertation:
Seite: 111, Zeilen: 01-05, 101-104
 
Fundstelle:
Seite(n): 045; 046, Zeilen: 31-33; 01-02, 101-102
 
Liebe und Gewissen sind spezifisch humane Prinzipien in der Weise, „daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zu Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert.“ [FN 1]


[FN 1] Frankl,Viktor E.: Der Pluralismus der Wissenschaften und die Einheit des Menschen. In: Petrilowitsch, Nikolaus (Hrs.) [sic]: Die Sinnfrage in der Psychotherapie. Darmstadt 1972. S. 494.
[Seite 45, Z. 31-33]

Liebe und Gewissen sind ebenfalls spezifisch humane Phänomene, und zwar so, „daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zur

[Seite 46, Z. 1-2]

Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert“[FN 121].


[FN 121] V. E. Frankl, Der Pluralismus der Wissenschaften und die Einheit des Menschen, in: Die Sinnfrage in der Psychotherapie (Hrsg. N. Petrilowitsch), Darmstadt 1972, S. 494.


Anmerkung
Offenbar übernimmt die Verfasserin hier a) fehlerhaft und b) ungeprüft ein Frankl-Zitat von Nowak (1978), da es bei Frankl (1972) im Original heißt: „Vielmehr sind die beiden eben spezifisch humane Phänomene, so zwar, daß das Gewissen eine Manifestation der menschlichen Fähigkeit zur Selbstdistanzierung ist, während sich durch die Liebe die menschliche Fähigkeit zur Selbsttranszendenz manifestiert.“ (Hervorhebungen nicht im Original)