Seite 246

Typus
Bauernopfer
Quelle
Korff 1979
Dissertation:
Seite: 246, Zeilen: 01-02
 
Fundstelle:
Seite(n): 036, Zeilen: 04-11
 
[Diese „personale“ Vorzugsregel gebietet in ihrer Konsequenz genau das, was Kant in den kategorischen Imperativ faßt, daß nämlich der Mensch niemals als Mittel benutzt werden darf,] sondern immer als „Zweck an sich selbst“ respektiert werden muß. [FN 1]


[[FN 1] vgl. dazu das Kapitel über Kants Gewissensverständnis in dieser Arbeit.]
Diese zweite, „personale“ Vorzugsregel ist unmittelbar mit dem Anspruch der Unantastbarkeit der Würde der menschlichen Person gegeben. Sie gebietet in ihrer Konsequenz genau das, was Kant in den kategorischen Imperativ faßt, daß der Mensch „von keinem Menschen (weder von anderen noch sogar von sich selbst) bloß als Mittel“ gebraucht werden darf, sondern jederzeit zugleich als „Zweck an sich selbst“ respektiert bleiben muß.[EN 29]


[Seite 99]

[EN 29] Kant, Metaphysik der Sitten, ed. Weischedel, Bd. 4, 600; Kritik der praktischen Vernunft, ebda. 210



Anmerkung
Fortsetzung von der Vorseite. – Die Verfasserin verweist unmittelbar vor dem Satz und am Ende des folgenden Absatzes auf S. 36 bei Korff (1979). Dadurch, dass sie in der Fußnote aber auf ein anderes Kapitel ihrer Arbeit verweist, hat der Leser den Eindruck, dieser Satz stamme von ihr und nicht etwa sinngemäß von Korff.