Seite 44

Typus
Bauernopfer
Quelle
Fend 1976
Dissertation:
Seite: 044, Zeilen: 17-23
 
Fundstelle:
Seite(n): 020, Zeilen: 01-07
 
Neben der behavioristischen Psychologie, wonach unter „Sozialisierung“ jenes Muster von Belohnung und Strafe verstanden wird, das sich z.B. im Verhalten der Mutter gegenüber dem Kind manifestiert, jene „child-rearing-practices“, durch die der junge Mensch soziale Verhaltensweisen erlernt, die ihm die Eingliederung in die Gesellschaft ermöglichen [FN 3] […].


[[FN 3] vgl. dazu eine Kurzdarstellung mit Literaturverweisen bei Fend,Helmut: Sozialisierung und Erziehung. Weinheim und Basel 81976. S. 16-20.]
Unter „Sozialisierung“ wird hier nichts anderes als jenes Muster von Belohnung und Strafe verstanden, das sich z. B. im Verhalten der Mutter gegenüber dem Kind manifestiert. Mit „Sozialisierung“ sind „child-rearing practices“ gemeint, besonders jene, die während der frühen Kindheit in der Familie angewendet werden. Durch sie lerne der Mensch sozial akzeptable Verhaltensweisen und werde dadurch in die Gesellschaft eingegliedert.


Anmerkung
Die Verfasserin verweist für eine behavioristische Definition von Sozialisierung zum Vergleich auf eine Kurzdarstellung auf den S. 16-20 bei Fend (1976), übernimmt die Definition aber teilweise wörtlich von S. 20, ohne dies kenntlich zu machen. Für den Leser hat es den Anschein, als fasse sie Ausführungen Fends von den S. 16-20 selbstständig zusammen.