Seite 26

Typus
Bauernopfer
Quelle
Buytendijk 1958
Dissertation:
Seite: 026, Zeilen: 01-09
 
Fundstelle:
Seite(n): 040, Zeilen: 05-07, 15-21
 
Uexküll […] stellt fest, daß jede Tierart ihre artspezifische Umwelt hat, die er in „Merkwelt“ und „Wirkwelt“ teilt. Durch seine Sinnesorgane ist das Tier nur für bestimmte Reize empfänglich, die die auslösenden Merkmale für sein Tun liefern. Dieses Tun wird bestimmt von seinen Wirkorganen, den Gliedern und den Mundwerkzeugen, die ihm wiederum nur die Einflußnahme auf einen bestimmten Teil der Umgebungen, die jeweilige Wirkwelt, ermöglichen. [FN 1]


[[FN 1] […] (vgl. dazu: Uexküll,Jakob von: a.a.O. S. 6f)]
[Z. 5-7]

Er hat nachgewiesen, daß jedes Tier mit seiner artspezifischen Umwelt in einem Funktionskreis verbunden existiert.

[Z. 15-21]

Jede Tierart hat ihre Umwelt, in der V. UEXKÜLL die ‚Merkwelt‘ von der ‚Wirkwelt'[FN 1] unterscheidet. Durch seine Sinnesorgane ist jedes Tier nur für bestimmte Reize empfindlich. Sie liefern die Merkmale, die das Tun auslösen. Dieses Tun wird aber von den Wirkorganen, den Gliedern, den Mundwerkzeugen bestimmt, mit denen es auf einen Teil der Umgebung (Wirkwelt) einen Einfluß ausüben kann.


[FN 1] Vgl. JAKOB VON UEXKÜLL, Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen, rde Bd. 13, S. 27 ff. (Anm. d. Red.)


Anmerkung
Auf Buytendijk wird lediglich für ein wörtliches Zitat am Ende der Seite verwiesen. In der kompakten Form wie bei diesem finden sich obige Ausführungen bei von Uexküll selbst nicht. Zudem kommt bei Letzterem der Begriff „Mundwerkzeuge“ nicht vor.