Seite 165

Typus
Verschleierung
Quelle
Schwartländer 1968
Dissertation:
Seite: 165, Zeilen: 08-12
 
Fundstelle:
Seite(n): 122, Zeilen: 04-08
 
Die natürliche Lebenserfahrung führt an Grenzen, die deutlich machen, daß die eigentliche Bestimmung des Menschen nicht in seinem natürlichen Dasein und dessen Zielen liegen kann. Die überall sich meldende Frage: Was soll ich tun? gründet in der Würde des Menschen. Die nur natürliche Lebenserfahrung führt an Grenzen, die deutlich machen, daß die eigentliche Bestimmung des Menschen nicht in seinem natürlichen Dasein und dessen Zielsetzungen allein liegen kann. Die sich in allem natürlichen Verhalten meldende Frage: was soll ich tun? gründet in einem tieferen Wesen des Menschen.


Anmerkung
keine Kennzeichnung als Zitat – kein Hinweis auf die Quelle
 

 


 

Typus
Bauernopfer
Quelle
Schwartländer 1968
Dissertation:
Seite: 165, Zeilen: 18-22
 
Fundstelle:
Seite(n): 123; 124, Zeilen: 34-36; 01-05
 
Der Vernunft des Menschen wird die Forderung zu unbedingtem Gutsein gegeben. Darin vermittelt sie dem Menschen die Unbedingtheit seines Daseins,nicht im Sinne einer nur vorgefundenen Gegebenheit, sondern als Notwendigkeit einer absoluten Selbstverwirklichung. Hier wird der Vernunft […] etwas gegeben, und zwar die Forderung zu unbedingtem Gutsein[FN 68]. […] [Seite 124] Es ist das Ereignis, durch das der Mensch der Unbedingtheit seines Daseins inne wird; dies nicht im Sinne einer nur vorgefundenen Gegebenheit […], sondern als die Notwendigkeit einer absoluten Selbstverwirklichung.


Anmerkung
Die Verfasserin verweist für das dem Fragment folgende wörtliche Zitat auf Schwartländer (1968), S. 124. Die beiden hier dokumentierten Sätze werden aber ebenfalls sinngemäß übernommen, ohne dass dies kenntlich gemacht wird. Insbesondere wird der erste, auf S. 123 zu findende Satz nicht durch den Verweis abgedeckt.