Seite 232

Typus
Verschleierung
Quelle
Auer 1971
Dissertation:
Seite: 232, Zeilen: 19-21, 29-30
 
Fundstelle:
Seite(n): 174; 176, Zeilen: 22-24; 03-07
 
[Z. 19-21]

Kirchliche Verkündigung hat den Sinn aller innerweltlichen Aufgaben aufzuweisen, muß zeigen, daß sie göttliche Heilsaufgaben sind.

[Z. 29-30]

Zugrunde liegt die Einsicht, daß sich im Sittlichen kategoriale Werte (Gerechtigkeit,Treue,Keuschheit u.a.) realisieren und [eben darin der Mensch sich als Person verwirklicht.]

[Seite 174, Z. 22-24]

Die kirchliche Verkündigung hat also den Sinn aller innerweltlichen Aufgaben aufzuweisen, sie hat darzutun, daß sie göttliche Heilsaufgaben sind.[FN 80]

[Seite 176, Z. 3-7]

Dieser Bestimmung liegt die Einsicht zugrunde, daß im Sittlichen einerseits kategoriale sittliche Werte (wie Gerechtigkeit, Treue, Keuschheit) realisiert werden, daß sich eben darin andererseits der Mensch selbst als Person aktuiert [...].


[FN 80] Vgl. dazu vor allem Grundzüge einer christlichen Ethik 17—26.


Anmerkung
Die Verfasserin beschäftigt sich an dieser Stelle mit Willem van der Marcks Grundzüge einer christlichen Ethik (1967) und Josef Fuchs’ Gibt es eine spezifisch christliche Moral? (1970). Die betreffenden Aussagen kommen inhaltlich lediglich in abweichender Form bei den genannten Autoren vor; der Wortlaut wird eindeutig von Auer (1971) bezogen. Auch im Umfeld dieser Sätze wird aus Auers Rezeption der beiden Schriften übernommen, jedoch nicht so klar nachweisbar wie hier. – Fortsetzung auf der nächsten Seite.
 
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