|
|
| Dissertation: Seite: 074, Zeilen: 11-13, 17-20 |
Fundstelle: Seite(n): 280; 494, Zeilen: 09-16; 30-37 |
|---|---|
| [Mit Eros benennt er die Lebenstriebe [...]] sie streben danach, bestehende lebende Einheiten zu bewahren und von diesen aus umfassendere Einheiten zu bilden.
[Den lebenserhaltenden Trieben gegenüber stehen die Todestriebe [...]] sie versuchen, lebende Einheiten zu zerstören, Spannungen radikal auszugleichen und so das Lebewesen in den anorganischen Zustand zurückzuführen, der als der Zustand der absoluten Ruhe angesehen wird. |
[Seite 280, Z. 9-16]
In Jenseits des Lustprinzips (1920) führte Freud den großen Gegensatz zwischen Todestrieben* und Lebenstrieben ein [...]. Die ersten streben nach Destruktion der lebenden Einheiten, nach einem radikalen Ausgleich der Spannungen und nach der Rückkehr in den anorganischen Zustand, der als der Zustand der absoluten Ruhe angesehen wird. Die zweiten streben nicht nur danach, die bestehenden lebenden Einheiten zu bewahren, sondern von diesen aus umfassendere Einheiten zu bilden. [Seite 494, Z. 30-37] Todestriebe [...] Bezeichnet im Rahmen der letzten Freudschen Triebtheorie eine fundamentale Kategorie der Triebe, die [...] nach der vollständigen Aufhebung der Spannung streben, d. h. danach, das Lebewesen in den anorganischen Zustand zurückzuführen. |
|