Seite 166

Typus
Bauernopfer
Quelle
Böckle 1977a
Dissertation:
Seite: 166, Zeilen: 01-04
 
Fundstelle:
Seite(n): 052; 053, Zeilen: 18-21; 01-03
 
Die eigentliche Würde des Vernunftwesens liegt also nicht schon begründet in der praktischen Freiheit, sondern darin, daß er das einzige Wesen ist, das als Zweck an sich selbst verstanden wird. Diese Art Freiheit — Kant nennt sie […] auch “praktische Freiheit” — erschließt sich unserer täglichen Erfahrung[FN 8]. Sie begründet aber nicht die eigentliche Würde des [Seite 53] Menschen als eines Vernunftwesens. […] Als Vernunftwesen muß der Mensch als Zweck an sich verstanden werden.


Anmerkung
Keine Quellenangabe. – Da Böckle (1977a) in FN 2 angeführt wird, Klassifizierung als Bauernopfer.
 

 


 

Typus
Bauernopfer
Quelle
Böckle 1977a
Dissertation:
Seite: 166, Zeilen: 11-13, 106-116
 
Fundstelle:
Seite(n): 053, Zeilen: 08-22
 
Die sittliche Autonomie des intelligiblen Subjekts liegt in der Selbstbindung an das eigene Gesetz der Vernunft. [FN 3]


[FN 3] “Das kantische Problem der Autonomie als Gesetzgebung der Vernunft bezüglich des Begehrens betrifft also nicht die Wahlmöglichkeit des Menschen bezüglich verschiedener Begehrungsobjekte, betrifft auch nicht die vernunftgeleitete Ablehnung bzw. Bevorzugung bestimmter Handlungsziele mit Rücksicht auf ihre Durchführbarkeit, Nützlichkeit und Schädlichkeit… betrifft schließlich nicht ‘praktische’ Handlungsanweisungen zur Realisierung eines Ziels…, das kantische Problem der Autonomie im praktischen Sinn betrifft lediglich die Möglichkeit eines Willens, bzw. einer reinen praktischen Vernunft” [(Forschner,Maximilian: a.a.O. S. 195)].
In dieser […] Selbstbestimmung […] sieht Kant die sittliche Autonomie. Autonomie besagt […] die Selbstbindung an das eigene Gesetz der Vernunft. “Das kantische Problem der Autonomie als Gesetzgebung der Vernunft bezüglich des Begehrens betrifft also nicht die Wahlmöglichkeit des Menschen bezüglich verschiedener Begehrungsobjekte, betrifft auch nicht die vernunftgeleitete Ablehnung bzw. Bevorzugung bestimmter Handlungsziele mit Rücksicht auf ihre Durchführbarkeit, Nützlichkeit, Schädlichkeit…, betrifft schließlich nicht ‘praktische’ Handlungsanweisungen zur Realisierung eines Ziels…, das kantische Problem der Autonomie im praktischen Sinn betrifft lediglich die Möglichkeit eines Willens, bzw. einer reinen praktischen Vernunft.”[FN 9]


[FN 9] M. Forschner, a. a. O. 195. […]


Anmerkung
Auch wenn der Verfasserin Forschner offenbar vorliegt, wird das Zitat mit genau denselben Auslassungen reproduziert. Sie fügt lediglich ein “und” ein, das bei Forschner nicht steht. Der erste Satz wird sinngemäß aus Böckle (1977a) übernommen.
 
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