Seite 311

Typus
Bauernopfer
Quelle
Hupperschwiller 1970
Dissertation:
Seite: 311, Zeilen: 18-19, 23-30
 
Fundstelle:
Seite(n): 053; 054, Zeilen: 18-22; 02-04, 09-15
 
Das so entstehende Normwissen beschränkt sich auf dieser Stufe immer noch auf solche von außen herangetragene Normen. [...] so sind dem Kind mittels dieser Normen erste eigene Wertungen möglich.
Die in ihrem Kern heute noch gültige und grundlegende Deutung der Normenverinnerlichung beim Kind ist die Über-Ich Theorie Freuds. Sie besagt in diesem Zusammenhang, daß die Verlegung äußerer elterlicher Kontrolle in das Über-Ich eine Identifizierung bedeutet, d.h. “eine Angleichung eines Ichs an ein fremdes, in deren Folge dies [erste Ich sich in bestimmten Hinsichten so benimmt wie das andere, es nachahmt, gewissermaßen in sich aufnimmt.” [FN 1]]


[[FN 1] Freud,Sigmund: Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. In: Ges.W. Band XV. London 1949. S. 69.]
[Seite 53, Z. 18-22]

Dieses Normwissen beschränkt sich auf dieser Stufe zwar noch auf Normen, die dem Kind von außen angeboten [...] werden. Das Kind gelangt mittels dieser Normen nun jedoch zu ersten eigenen Wertungen [...].

[Seite 54, Z. 2-4 u. 9-15]

[...] wie kommt es zur Übernahme angebotener Normen und Werte?

Die grundlegendste, in ihrem Kern auch heute noch durchaus gültige Deutung finden wir bei Freud in dessen schon skizzierten [sic] Über-Ich-Theorie [...] die Grundlage der Umwandlung der Elternbeziehung in das Über-Ich [...] ist eine Identifizierung, d. h. “eine Angleichung eines Ichs an ein fremdes, in deren Folge dies erste Ich sich in bestimmten Hinsichten so benimmt wie das andere, es nachahmt, gewissermaßen in sich aufnimmt” (Freud 1949, XV; 69).



Anmerkung
Fortsetzung auf der nächsten Seite
 
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