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| Dissertation: Seite: 263, Zeilen: 09-15 |
Fundstelle: Seite(n): 012; 013, Zeilen: 11-17, 30-33; 01-02 |
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| Von daher formuliert Thomas von Aquin den allgemeinsten Grundsatz der handlungsbezogenen praktischen Vernunft: das Gute ist zu tun, das Böse ist zu meiden. Bei Bestimmung dessen, was als gut und was als böse anzusehen ist, zeigen sich dann aber erhebliche Schwierigkeiten: Der Mensch steht im Widerstreit der Interessen, Bedürfnisse und Güter. Er muß abwägen [...]. | Das erste und allgemeinste Prinzip der handlungsbezogenen praktischen Vernunft, nämlich: das Gute ist zu tun und anzustreben, das Böse ist zu meiden [...]. Eine Einsicht von fundamentaler Bedeutung, wie sie in dieser Klarheit erstmals von Thomas von Aquin herausgestellt wurde.[EN 1]
Nun zeigt sich freilich sogleich, daß es mit der konkreten Bestimmung dessen, was jeweils als gut bzw. als böse anzusehen ist, sehr viel schwieriger bestellt ist [...]. Der Mensch steht im Widerstreit von Interes- [Seite 13] sen und Gütern. Er hat tausend Gründe. Er muß zwischen ihnen abwägen [...]. |
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