Seite 241

Typus
Bauernopfer
Quelle
Korff 1979
Dissertation:
Seite: 241, Zeilen: 13-20, 104-106
 
Fundstelle:
Seite(n): 019; 098, Zeilen: 09-18; 34-35
 
Die Bedingtheit jeglicher Güter wiederum hat zur Folge, daß sie sich unter bestimmten Umständen einander ausschließen und dann in einer konkreten Situation dem jeweils ethisch geboteneren die Verwirklichungspriorität zu geben ist, entsprechend der allgemeinen Vorzugsregel: “Vor zwei miteinander konkurrierende, einander ausschließende Werte gestellt, hat der Mensch zu prüfen, welcher von beiden den Vorzug verdient und den handelnd zu verwirklichen.” [FN 3]


[FN 3] Schüller,Bruno: Zur Problematik allgemein verbindlicher ethischer Grundsätze. In: Theologie und Philosophie. 45 (1970). S. 1-23. hier: S. 4.
[Seite 19, Z. 9-18]

Gerade weil nun aber diese “bona” [...] bedingte Güter sind, kommt es immer wieder dazu, daß sie unter bestimmten gegebenen Umständen einander ausschließen, so daß sie sich nicht gleichzeitig verwirklichen lassen. Die Lösung liegt dann darin, daß dem unter diesen Umständen jeweils ethisch geboteneren der Vorzug zu geben und Handlungspriorität einzuräumen ist: “Vor zwei miteinander konkurrierende, einander ausschließende Werte gestellt, hat der Mensch zu prüfen, welcher von beiden den Vorzug verdient und den handelnd zu verwirklichen.”[EN 7]


[Seite 98, Z. 34-35]

[EN 7] B.Schüller, Zur Problematik allgemein verbindlicher ethischer Grundsätze, in: Theologie und Philosophie 45 (1970) 1-23, 4



Anmerkung
Etwas angepasste Übernahme mitsamt Zitat und Quellenreferenz. Hervorzuheben ist hierbei, dass sich das Zitat bei Schüller (1970) nicht auf S. 4, sondern auf S. 3 findet. – Da unmittelbar vor diesem Fragment auf Korff (1979) verwiesen wird, Wertung als Bauernopfer.
 
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