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| Dissertation: Seite: 116, Zeilen: 02-11, 101-105 |
Fundstelle: Seite(n): 012, Zeilen: 09-17, 103-105 |
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| Der Name “Tiefenpsychologie” wurde von Freud geschaffen [FN 1], um den Unterschied zwischen der damals herrschenden akademischen Bewußtseinspsychologie und seiner Psychologie herauszustellen. Während Freud diesen Begriff als Synonym für “Psychoanalyse” benutzt, wird im allgemeinen Sprachgebrauch – ausgehend von der Begriffsverwendung der Bewußtseinspsychologen – unter “Tiefenpsychologie” das Gesamt aller psychologischen Schulen inklusive der Psychoanalyse verstanden, die mit dem Begriff des Unbewußten operieren. [FN 2]
[FN 1] vgl. dazu: Freud,Sigmund: Das Interesse an der Psychoanalyse. G.W. VIII. S. 398: “Man darf es wohl aussprechen, daß das psychoanalytische Studium der Träume den ersten Einblick in eine bisher nicht geahnte Tiefenpsychologie eröffnet hat.” [[FN 2] Den Unterschied zwischen Psychoanalyse und Tiefenpsychologie beschreibt Nowak wie folgt: Mit Psychoanalyse sei “in erster Linie eine Methode der seelischen Heilbehandlung dargestellt, eine Analyse der Tiefenseele nach verdrängten unbewußten Inhalten, die das bewußte Denken und Handeln stören. … Das Wort ‘Tiefenpsychologie’ unterstreicht mehr den allgemein theoretischen und systematischen Aspekt der Disziplin” (Nowak,Antoni J.: a.a.O. S. 14).] |
Der Name “Tiefenpsychologie” wurde zuerst von Freud geschaffen[FN 3], um den Unterschied zwischen seiner Psychologie und der herrschenden akademischen Bewußtseinspsychologie zu begründen. Er gebrauchte das Wort strikt als Synonym von “Psychoanalyse”[FN 4].
Im Sprachgebrauch der Bewußtseinspsychologen [...] bedeutet das Wort “Tiefenpsychologie” das Gesamt aller psychologischen Schulen, inklusive der Psychoanalyse, die mit dem Begriff des Unbewußten operiert. [FN 3] “Man darf es wohl aussprechen, daß das psychoanalytische Studium der Träume den ersten Einblick in eine bisher nicht geahnte Tiefenpsychologie eröffnet hat”, S. Freud, Das Interesse an der Psychoanalyse, G. W. VIII, S. 398. |
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