|
|
| Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 03-05 |
Fundstelle: Seite(n): 093, Zeilen: 16-18 |
|---|---|
| Zum Es erklärt er, daß es der Bezirk jener unbekannten, unbeherrschbaren Mächte sei, von denen wir “gelebt” werden. [FN 1]
[[FN 1] Freud übernimmt den Begriff “Es” von Georg Groddeck, der “wohl dem Beispiel Nietzsches gefolgt (ist), bei dem dieser grammatikalische Ausdruck für das Unpersönliche und sozusagen Naturnotwendige in unserem Wesen durchaus gebräuchlich ist” (ebd. S. 251).] |
“[...] Wir werden ‘gelebt’ von unbekannten, unbeherrschbaren Mächten” (XIII/251). Und diese Mächte hausen in dem Bezirk, den FREUD von nun an das Es nennt. |
|
|
|
| Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 06-08 |
Fundstelle: Seite(n): 051, Zeilen: 21-24 |
|---|---|
| Zu ihm gehört alles, was im psychischen Bereich ererbt, bei Geburt mitgebracht, konstitutionell festgelegt ist, vor allem die aus der Körperorganisation stammenden Triebe. | “Sein Inhalt ist alles, was (im psychischen Bereich) ererbt, bei Geburt mitgebracht, konstitutionell festgelegt ist, vor allem also die aus der Körperorganisation stammenden Triebe.”[FN 3]
[FN 3] Siehe das letzte Werk Freuds im Nachlaß: Abriß der Psychoanalyse. Gesammelte Werke, XVII, S. 67-68. |
|
|
|
| Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 09-12, 106 |
Fundstelle: Seite(n): 093, Zeilen: 19, 21-24, 27 |
|---|---|
| Das Es ist selbst nicht bestimmbar. “Das Es … hat kein Mittel, dem Ich Liebe oder Haß zu bezeugen. Es kann nicht sagen, was es will; es hat keinen eigentlichen Willen zustande gebracht. Eros und Todestrieb kämpfen in ihm” [FN 2].
[FN 2] ebd. S. 289. |
[Z. 19]
Dieses Es ist selbst nicht bestimmbar. [Z. 21-24, 27] “Das Es … hat kein Mittel, dem Ich Liebe oder Haß zu bezeugen. Es kann nicht sagen, was es will; es hat keinen eigentlichen Willen zustande gebracht. Eros und Todestrieb kämpfen in ihm” [...] (XIII/289). |
|
|
|
| Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 21-24 |
Fundstelle: Seite(n): 147, Zeilen: 18-21 |
|---|---|
| Ökonomisch gesehen ist das Es das Hauptreservoir der psychischen Energie. Dynamisch betrachtet steht es in Konflikt mit dem Ich und dem Über-Ich, die – genetisch gesehen – Differenzierungen seiner sind. | Ökonomisch gesehen ist das Es für Freud das Hauptreservoir der psychischen Energie; dynamisch gesehen läßt es sich in Konflikt mit dem Ich und dem Überich ein, die, genetisch gesehen, Differenzierungen von ihm sind. |
|
|
|
| Dissertation: Seite: 078, Zeilen: 25-27 |
Fundstelle: Seite(n): 094, Zeilen: 19-22 |
|---|---|
| Das Bewußtwerden der Es-Inhalte geschieht nach Freud, indem sie “mit Wortresten verknüpft” und dadurch sprachlich artikulierbar werden. So entzieht das Ich dem Es Energiebeträge. | Diese Bewußtwerdung geschieht nach FREUD aber dadurch, daß die unbewußten Es-Inhalte ‘mit Wortresten verknüpft’ und damit sprachlich artikulierbar gemacht werden. So entziehe das Ich dem Es Energiebeträge [...]. |
|